Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Denkfehler: die Grundlagen der kognitiven Psychologie.
Subject: psychology
Welche Fragestellung beschreibt den eigentlichen Gegenstand der kognitiven Psychologie?
Answer: Wie Menschen Reize aus der Umwelt aufnehmen, verarbeiten und im Gedächtnis behalten
Die kognitive Psychologie konzentriert sich auf die Aufnahme, Verarbeitung und Speicherung von Informationen sowie die damit verbundenen mentalen Prozesse.
Welches Ziel verfolgen Forschende, wenn sie in kognitionspsychologischen Experimenten Reaktionszeiten oder Fehlerraten messen?
Answer: Sie wollen Rückschlüsse auf Denkprozesse ziehen, die nicht direkt beobachtbar sind.
Da mentale Abläufe von außen unsichtbar bleiben, nutzen Forschende messbare Verhaltensdaten wie die Dauer oder die Fehlerhaftigkeit einer Antwort als Hinweis darauf, wie Informationen verarbeitet werden.
Welche Rolle spielen persönliche Erwartungen und Vorwissen bei der menschlichen Wahrnehmung?
Answer: Sie beeinflussen im Rahmen der Top-down-Verarbeitung das Erfassen von Sinneseindrücken.
Bei der Top-down-Verarbeitung greift das Gehirn auf Vorerfahrungen und Erwartungen zurück, um Sinnesreize sinnvoll einzuordnen und zu interpretieren.
Welche Folge hat es für die Leistung, wenn eine Person zwei Tätigkeiten gleichzeitig im Multitasking ausführt?
Answer: Die Ausführung beider Aufgaben verschlechtert sich in den meisten Fällen.
Da Aufmerksamkeit eine begrenzte Ressource ist, teilt sie sich beim Multitasking auf, wodurch in der Regel beide Tätigkeiten an Qualität verlieren.
Welche Merkmale treffen auf das Arbeitsgedächtnis zu?
Answer: Es verarbeitet etwa sieben Einheiten für eine Zeitspanne von wenigen Sekunden.
Das Arbeitsgedächtnis kann circa sieben Einheiten gleichzeitig für ein paar Sekunden behalten und aktiv bearbeiten.
Wie beurteilen Menschen die Häufigkeit eines Vorkommnisses nach dem Prinzip der Verfügbarkeitsheuristik?
Answer: Sie orientieren sich daran, wie mühelos ihnen Beispiele dazu einfallen.
Bei der Verfügbarkeitsheuristik dient die Leichtigkeit des gedanklichen Abrufs als Maßstab für die geschätzte Häufigkeit eines Ereignisses.
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